Das militärgeschichtliche Erbe Schwedens
Das Militärgeschichtliche Erbe Schwedens (SMHA) ist ein Netzwerk aus 25 staatlichen und staatlich geförderten Museen. Die Staatlichen Verteidigungsgeschichtlichen Museen (SFHM) und die Staatlichen Maritimen Museen (SMM) leiten und unterstützen das gemeinsame Netzwerk. Die Museen sind auf das ganze Land verteilt und der Großteil hat Schwedens Ver-teidigung während der Epoche des Kalten Krieges zum Thema. Ein kleinerer Teil konzentriert sich auf historisch frühere Zeiten.
Das Militärgeschichtliche Erbe Schwedens hat einen Kooperationsvertrag mit

Staatliche Behörde für Grundbesitz (Statens fastighetsverk, SFV)
Ein Kooperationsabkommen zwischen der Staatlichen Behörde für Grundbesitz (Statens fastighetsverk, SFV), den Verteidigungsgeschichtlichen Museen (SFHM) und den Maritimen Museen (SMM) ist errichtet. Das Ziel ist, die Verteilung der Verantwortung zwischen den drei Behörden verständlich zu machen und gemeinsam das historische militärische Gebäude in Schweden zu entwickeln.
Für SMHA bedeutet dieses Abkommen wahrscheinlich eine Erweiterung des Netzwerkes durch einen Zugewinn einer Anzahl von den alten militärischen Gebäuden der SFV. Etwa 20 Burgen und Festungen wie die westlichen Burgen Bohus, Carlstein, Neue Elfsborg und Varberg passen dabei ins Profil von SMHA. An der Einfahrt nach Stockholm sind es die Festun-gen Fort Siarö, Rindö Redoute, Oscar Fredriksburg und Fredriksburg. Im südlichen Schweden haben wir die Landskrona Citadelle, Kalmar Schloss, Malmöhus und einige Forts in Karlskrona, die in das Netzwerk von SMHA eingehen könnten.
Eine weiterer Kooperationsvertrag besteht mit
Reichsverband Schwedens militärkulturhistorische Vereine (RSMF)
1999 wurde der Reichsverband Schwedens militärkulturhistorische Vereine (RSMF) gebildet. Ziel ist es, sich dafür einzusetzen, dass die schwedische Militärkulturgeschichte lebendig gehalten und eine Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen militärkulturgeschichtlichen Vereinen in Schweden geschaffen werden. Der RSMF ist auch das Informations- und Koope-rationsorgan der Mitglieder bei gemeinsamen Fragen gegenüber den schwed. Streitkräften und anderen Behörden und Organisationen. Der Verband hat gut 40 Mitgliedsvereine mit rund 3000 Mitgliedern, wovon etwa ein Drittel gemustert, ausgerüstet und ausgebildet ist. Die Ver-eine decken den Zeitraum vom 15. bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts ab und verfügen auch über eine Reihe von Musikkorps und Tanzgruppen.
Der Verband hat seit April 2008 ein Kooperationsabkommen mit den Staatlichen Verteidi-gungsgeschichtlichen Museen und ist somit Teil von Schwedens Militärgeschichtlichem Erbe. Er arbeitet im Übrigen mit Verbänden, Museen, Kameradschafts- und Heimatvereinen sowie kommunalen Kulturverwaltungen zusammen. Die Vereine des Verbands haben auch eine Reihe internationaler Aufträge in Deutschland und der Schweiz durchgeführt.