Dokumentation und Forschung
Ein wesentlicher Teil der Arbeit von SMHA betrifft die Forschung und Dokumentation über den Zeitraum, den die verschiedenen Teile des Netzwerks repräsentieren. Das Bestreben ist vor allem, dass wir uns mit dem Kulturerbe des Kalten Krieges beschäftigen, doch auch andere Teile insbesondere der Militärgeschichte des 20. Jahrhunderts können behandelt werden. Eine Reihe der Museen und Anlagen, die Teil des Netzwerks sind, werden Dokumentations- und Forschungsprojekte zum eigenen Themengebiet durchführen und diese werden nach und nach hier vorgestellt.
Natürlich ist auf dem Gebiet bereits ein Teil geleistet worden und ich denke u. a. an das große Projekt „Försvaret och det kalla kriget“ (Die schwed. Streitkräfte und der Kalte Krieg) von Försvarshögskolan (Hochschule für Verteidigung), Krigsvetenskapsakademien (Akademie für Militärwissenschaft) und der Kungl. Örlogsmannasällskapet (Königl. Schwedische Gesellschaft für Marinewissenschaften), das bis heute 14 verschiedene Berichte über bestimmte Aspekte dieses Zeitraums hervorgebracht hat. Eine ausgezeichnete Einführung in die Problemstellungen ist „Försvar för folkhem och fosterland“ (FOKK Nr. 10), das über die Website von FHS oder den Museumsladen des Armeemuseums erhältlich ist. Es gibt auch andere große Forschungsprojekte, wie z. B. das umfangreiche Projekt „Sverige under kalla kriget“ (Schweden während des Kalten Krieges) der Universität Göteborg. Letzteres greift jedoch vor allem die politische Situation und nicht die militärischen Realitäten auf, auf die sich SMHA konzentriert.
Die verschiedenen regimentshistorischen Werke der letzten Jahre enthalten, jetzt, da die meis-ten Geheimhaltungsvorgaben aufgehoben wurden, ebenfalls eine Menge Wertvolles.